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Pressemitteilung

Gemeinsam handeln für mehr Tierwohl

Bestehende, erfolgreiche Initiativen nutzen und die Vorschläge des Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung umsetzen. Nur so kann die Transformation der Tierhaltung gelingen.

Bonn, 29. März 2022. Die ZKHL veröffentlicht heute ein gemeinsames von allen Wirtschaftsbeteiligten getragenes Positionspapier zur Transformation der Tierhaltung und zur geplanten staatlichen Tierhaltungskennzeichnung.

Dass sich die Verbrauchererwartungen in den vergangenen Jahren maßgeblich gewandelt haben, steht außer Frage. Tierwohl und eine damit einhergehende transparente Kennzeichnung der Haltung, stehen dabei im Mittelpunkt. Dem tragen erfolgreiche Initiativen der Wirtschaftsbeteiligten entlang der gesamten Lebensmittelkette, unter anderem mit Initiative Tierwohl (ITW), seit mehr als zehn Jahren Rechnung. Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, die gewünschte Transformation der Tierhaltung voranzutreiben.

Wirtschaftsgetragene Programme wie die ITW und die Transparenz der Haltungsform, haben den Boden für den nächsten konsequenten Schritt bereitet., sagt Dr. Hermann-Josef Nienhoff, Geschäftsführer der ZKHL. Wir unterstützen eine breit angelegte Transformation der Tierhaltung über bestehende gesetzliche Standards hinaus, so wie sie politisch und gesellschaftlich gewünscht ist und gefordert wird.

Darüber, dass sich dieses Ziel über Marktlösungen alleine nicht erreichen lässt und es deshalb einer zuverlässigen Förderpolitik und klarer politischer Rahmenbedingungen bedarf, sind sich alle in der ZKHL Beteiligten einig.

Die jetzt geplante staatliche Tierhaltungskennzeichnung muss daher die bestehenden Programme sinnvoll integrieren, um die sich daraus ergebenden Synergieeffekte optimal zu nutzen und eine schnelle Akzeptanz bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern sicherzustellen.

Zu den im Positionspapier dargelegten Forderungen an die Politik gehören:
• Eine staatliche Tierhaltungskennzeichnung, die verpflichtend nicht nur für den Handel, sondern auch für Gastronomie und Großverbraucher ist.
• Eine zuverlässige und ausreichende Förderung der umstellungswilligen landwirtschaftlichen Unternehmerfamilien
• Eine Sicherstellung der umfassenden Finanzierung des Transformationsprozesses.
• Die Anpassung der Gesetzgebung und Genehmigungspraxis, um mehr Tierwohlställe realisieren zu können.
• Die Kriterien und die Verfahren der staatlichen Tierhaltungskennzeichnung so zu planen, dass diese mit der etablierten Haltungsform-Kennzeichnung zusammenpassen.

Nur ein gemeinsamer Masterplan der Politik mit den Unternehmen der Lebensmittelkette, kann den Erfolg des Transformationsprozesses garantieren.

Das komplette Positionspapier zur Transformation der Tierhaltung und zur geplanten staatlichen Tierhaltungskennzeichnung finden Sie in dem beigefügten Download.



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